Koh Tao | Thailand

Nach 8 Stunden Busfahrt mit einer supertollen Mahlzeit, welche aus einem Puddingdonut und einer Sojamilch bestand, kamen wir in Chumphon an. Nach weiteren vielen Stunden warten auf den Transfer zum Transfer zum Wassertransfer erhaschten wir übermüdet aber überglücklich unseren ersten Blick auf Meer, Strand und Palmen, seit gefühlten Jahren.

Wir hatten vor, zwei Nächte zu bleiben und anschließend auf die nächste Insel zu reisen. Am ersten Tag erkundeten wir Strand und Lokale. Es war eine Erleichterung und Wohltat, den Sonnenuntergang zu bestaunen, nachdem man tagelang mit lauter Musik, dreckigen Autogasen und lautem Verkehr beschallt wurde. Am zweiten Tag mieteten wir uns einen Roller, um die nur 8 Kilometer lange Insel abzufahren. Uns war nicht bewusst, wie steil die Straßen eigentlich waren. Für mich glich es teilweise an ein Wunder, diese Berge überhaupt mit dem Gefährt zu erklimmen. Wir erkundeten ein paar wunderschöne Buchten. Der Ausflug hat sich definitiv gelohnt.

Irgendwie läuft ja alles nach Plan. Außer, dass meine Gruppe und ich vorzeitig beschlossen, uns zu trennen. Wir haben uns nämlich so gar nicht verstanden.

Nein Spaß 😉

Wie sich raus stellte, gingen die Interessen etwas auseinander. Dass man in einer Gruppe den Bedürfnissen und Wünschen von vier Personen gerecht wird, ist tatsächlich nicht einfach. Nachdem wir Koh Tao zwei Tage lang erkundet haben, fanden wir heraus, dass das einzig sinnvolle, was man auf dieser Insel erleben sollte die Unterwasserwelt ist! Mein einziges Schnorchel-Erlebnis hat mich schon damals total begeistert. Dann wurde mir bewusst, dass ich nun sehr lange unterwegs sein und alle möglichen Küsten bereisen werde. Also warum nicht einfach “JA” zum Abenteuer sagen und einen Tauchkurs absolvieren?


Da sich die anderen ein paar Tage zuvor ein Tattoo haben stechen lassen und damit wasseruntauglich waren, entschieden sie, sich schon auf den Weg nach Koh Pangan zu machen. Zunächst dachte ich: “Geh mit Nancy. Den Schein kannst du auch dort machen.”

Doch dann wurde mir bewusst, wie gestresst ich mich eigentlich fühlte.In den letzten Tagen sind so viele Eindrücke auf mich eingeprasselt, dass ich einfach nicht schon wieder aufbrechen wollte. Das war meine Chance, einfach mal unabhängig zu sein und wirklich Zeit mit mir zu verbringen. Alleine sein. Das habe ich gebraucht. Und letztendlich auch genossen!

 

Alle Eindrücke zum Tauchkurs lest ihr demnächst 🙂

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